10 Jahre BrezelMuseum

 

Schnell gingen sie rum, diese fröhlichen oder auch turbulenten, zum Teil leider aber auch trostlosen (Corona-Schließung) 10 Jahre.

Umso schöner, dass wir am 5. Juli mit alten und neuen Bekannten wieder unseren Museumsgeburtstag feiern durften.

Ansprachen kamen neben der alljährlichen von Sonja Hart als Museumsleiterin dieses Mal auch von Arlend Huober stellvertretend für die ganze Familie Huober als die Initiatoren des Museums, von Bürgermeister Marcus Kohler und unserem Museumskurator Frank Lang.
Nachdem die ersten sich schon vor den Ansprachen nach dem Brezel-Backen sehnten, ging es dann auch gleich in mehreren großen Gruppen los.

Für Erst-Besucher, aber auch für die „Wiederholungstäter“ gab es etwas Neues zu sehen. Pünktlich zum Fest wurde die Ausstellung mit einer Retrospektive der Sonderausstellungen in diesen 10 Jahren fertig.

Aus allen Sonderausstellungen, die wir bisher realisiert haben, werden Werke einzelner Künstler in Erinnerung gebracht, aber auch neue Kreationen von Künstlern wie Jürgen Roesner und Birgit Stengel, alias Brezel Queen fanden den Weg in diese neue Ausstellung.

Zum Rahmenprogramm, dass auch Vorbeifahrende zum Anhalten einlud und auf das Fest aufmerksam machte, gehörte diesmal (und nach diesem Erfolg sicher nicht letztmalig) die Jongliergruppe Kajom aus Marbach auf dem Brezelspielplatz, wo sich jeder am Jonglieren üben und selbst Brezeln in die Luft bringen konnte.

Der Eiswagen wurde auf Kosten des BrezelMuseums vollständig leergeschleckt. Die vorab bestellten Brezeln der Bäckerei Glock reichten aufgrund des Besucheransturms nicht mal bis Mittag. Aber die Familie Glock hatte ein ganz großes Herz und hat (am Sonntag Mittag!) nochmal den Ofen angeworfen, so dass auch spätere Gäste eine „echte“ Laugenbrezel essen konnten. Herzlichen Dank nochmals dafür!Die Weinkenner Herr und Frau Link konnten die gesellig Eingestimmten zum Weingenuss „verführen“, ihre Expertise hat den ganzen Tag dutzende Genießer in ihren Bann gezogen.

So endete also wieder ein besonderer Tag im BrezelMuseum in Erdmannhausen.

Wir haben unsere Gäste gern bewirtet, es war uns eine echte Freude. Für die geleisteten Spenden, die wir der Saatgutinitiative ErdmannHAUSER zukommen lassen haben, danken wir Ihnen allen sehr, sehr herzlich.

Für die diejenigen, die hingegen die kostenfreien Getränkeflaschen ungefragt mitgenommen haben, ist unser Verständnis nicht so groß, wir finden, dass sich so etwas einfach nicht gehört. Aber das findet auch der weit überwiegende Teil unserer Gäste und das macht uns nun wieder hoffnungsfroh.

Wer nun (mal wieder) Lust bekommen hat, eine Brezel selbst zu backen oder Besuch in den Sommerferien bekommt, der fröhlich und interessant unterhalten werden will, spricht uns ganz individuell an, auch in Englisch oder Französisch bringen wir Ihrem Besuch gerne „unsere“ Geschichte der Brezel näher.

 

Deko: Atelier M_Michaela Probst_